Brusseling guided tours

Insekten kosten

In Saint-Gilles ist eine Insektenzüchterei, wo monatlich welche 400 kilo Insekten (Heimchen) produziert werden, im in Belgien und ganz Europa verkauft zu werden. Es ist ein Start-up, getragen von unfg. zehn jungen und begeisterten Fachleuten. Ihr Ziel ist, das essen von Insekten als Nährungsalternive zu fördern. Zwei milliarden Menschen tun Solches schon! Denn Insekten essen ist viele Male effizienter in der Nährungskette.

Das ist etwas ganz interessantes und es ist gut,  dass mit brüsseler, belgischen und europäischen Zuschüssen so etwas zur Entwicklung kommt.  Es ist ein kurzes Gruseln, aber dann wird es eine spannende Entdeckung! Little Food versucht die Essgewohnheiten zu verändern durch Neugier. Darauf folgt die Erziehung. Viele Schulen kommen hier zu Besuch und die Führungen sind dadurch sehr interactiv und herausfordernd.

 

Fussgängerzone

Anspachallee - photo courtesy RVB

Seid den Sommer haben wir die grösste Fussgänerzone Europas, Venedig dahingelassen. Dafür hat man ein wichtiger Verkehrsader autofrei gemacht, nicht zum Spass gewisser Hotels und Läden. Ab dem Besucher ist es ein Fest. So eine Ruhe, so viel Raum! Weil alles nur 'vorläufig' ist und regelmässig geändert wird, sind die Navis nicht informiert. Frustrierend für einen, der mit eigenem Bus oder Auto hinkommt. Aber Brüssel weiss: das Vorläufige wird oft definitiv.

Die neue Gegebenheit ermöglicht eine bessere Verbindung zwischen Ost und West der Altstadt. Um von der Börse bis Sainte Catherine zu gehen, ist nur noch ein einziger Verkehrsader im Wege. Aber dieser ist enger, und die Anziehung vom "Drüben" ist viel stärker. Brüssel wird angenehm zum Flanieren.

Winterpret - Plaisirs d'Hiver - Winter Wonders

Brussels Winter Wonders 2015-16

Winterfreude hat wieder begonnen, leider mit Terroralarm. Tourismus ist sehr empfindlich für schlechte Nachrichten. Dennoch will Brüssel der Welt gerne zeigen, dass es hier kein Terroristennest ist. Man wird also von Mitrailleuren umgeben und mit blauem Blitzlicht beleuchtet. Pech für die Touristen ! Der Weihnachtsmarkt (der so nicht heissen darf, denn neutral ist neutral) hat sichtbar weniger Besucher, seid deshalb froh! Jetzt ist für Alle genügend Platz und die Verkäufer bleiben in ihren Hütten und sperren niemanden ein. In der Fleischergasse ist man eher hoffnungslos und belästigt die Kunden umso mehr. Der Grosse Markt ist prächtig beleuchtet, schaut her !

Duesberg, een seltenes Museum

Duesberg samples

Baron François Duesberg hat ein sehr interessantes Museum in Mons, wo sein Hobby, Zierkunst im Empire-Stil, gezeigt wird. Tun Sie es nicht ohne Guide, denn die Geschichten bei was Sie sehen sind vom Feinsten. Der Führer ist begeistert und wenn Baron Duesberg zu Wort kommt, dann hört's nicht mehr auf. So ein Leidenschaft! Das hier ist Zierkunst, Verzierung auf Uhr, Lamp, Schrank, Geschirr... auf ALLES. Vergleichbar mit den Eiern von Fabergé. 

Die Sachen sind 100% perfekt, wie neu. Nur jemand met viel Geld und wenig Geschmack kauft so was, denken wir nun. Ein vergoldeter Plunder bleibt ein Plunder, wie teuer er auch sein mag. So ein Urteil lässt man besser zu Hause! Bei Duesberg sieht man Wertarbeit, eine Freude am Schaffen die es kaum noch gibt, heute. Gleich soviel Liebe und Fachwissen ist beim Mann der fand, kaufte und reparierte: François Duesberg. Seine Gattin hat das alles Jahrzehnte lang geputzt und gepflegt als 'Museumshausfrau'. Eine glänzende Welt erwartet Sie in Mons!

http://www.duesberg.mons.be/events

De Onbeminden (Die Ungeliebten)

Im Groeningemuseum (Brügge) sieht man bis 1. Februar 2015 eine ganz besondere Ausstellung: De Onbeminden. Es geht um Gemälde aus Depot, die einen Ehrenplatz kriegen weil sie verbunden werden mit Brügge, den Hafen und der Küste. Die Künstlerin Ellen Harvey (*1967) aus New York tut das grossartig. Auf einer Wand hat sie riesige Satellitfoto's gehängt, von Brügge bis Zeebrugge. Alles Wasser zeigt sich darin als Spiegelglas. Gegenüber ist ein ganzer Spiegelwand mit Fenstern. Dahinten sieht man Teile von einem Gemälde. Man muss nahe kommen, um das totale Bild zu entdecken. Genial !  Die Spiegel machen es sehr räumlich. Jedes Gemälde wird ein Bestandteil, eine Vergangene-Zeit-Erfassung, von was zur anderen Seite aktuell auf dem Satellitphoto steht. 

Wer zeitgenössische Kunst nicht so mag, wird dies doch werten: Vergangenheit und Gegenwart, Raum und Zeit fallen hier zusammen. Magisches Erlebnis !

Mehr über Harvey...

Sozialismus

Sozialismus in Brüssel ???
 
Siedlungen, Bildung, Gesundheit - grosse Themen der Sozialisten. Man findet sie in dem heutigen Trödelviertel "Marolles" (Runde 1). Auch im Zentrum der Stadt sind Spuren von Karl Marx und seinen roten Nachfolgern zu finden (Runde 2). Und dann Saint Gilles! Lenin sprach im Volkshaus, das Volk schwur dort, das Wahlrecht für alle zu erringen (Runde 3). 8-Stunden-Tag, Gerechtigkeit, Respekt, Solidarität... dafür kämpft man, Kameraden!
Diese drei Touren schlagen wir jetzt vor, dank Zusammenarbeit mit Omnibus Omnia.

Deutsche Spuren in Brüssel

Mit den Gedenkveranstaltungen zu "1914-1918" wird es für die Deutschen der heutigen Zeit ein Trost sein zu wissen, dass sich das Deutschland um das Jahr 1900 mit seiner modernen Industrie, seinem qualifizierten Handwerk und seinen Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Technik zu einer weltweit anerkannten Grossmacht gemausert hatte. Kein "Untergang des Abendlandes" dafür "moderne Dynamik", kein "Fin du siècle" dafür die "Neue Zeit".

Dennoch, festgefahren in Nationalismen und internationalen Strategien wurde die Situation für die Menschen des beginnenden neuen Jahrhunderts immer bedrückender.

Und wo stand Brüssel in dieser Zeit ? Eine Zeit, die geprägt war von Konflikten zwischen Frankreich, England und Deutschland. Mit dem Spaziergang "Bock-Boch-Bosch-Boche" wollen wir in der Brüsseler Altstadt auf Spurensuche gehen. Vieles ist Vergangenheit, vieles wurde vernichtet, und dennoch lässt sich einiges zurückfinden, wie z.B. ....

  • die Tavernen: Zum "Bayerischen Hof", "Zum Württemberger Hof", "Alt Düsseldorf";
  • die Strassen: Bayernstrasse, Kölner Platz, Rue de l'Allemagne, Impasse des Allemands, Taboraplatz, etc.;
  • die Vereine: wie Deutscher Club, Schillerverein, Schulverein, Gesangverein, Gesellenverein, Evang. Frauenverein (und natürlich auch ein Verband deutscher Vereine);
  • den Künstlern: Goethe, Schiller, Wagner, Beethoven F-X Hellner:
  • den Unternehmen: Deutsche Bank, Villeroy & Boch, Robert Bosch, AEG, Siemens;
  • den Persönlichkeiten: Hirsch, Maus, Orts, Bischoffsheim, Leopold I., Elisabeth in Bayern;
  • und es dürfen natürlich nicht fehlen: Bockbier und Pilsener, Berliner Luft, Boules de Berlin "Berliner" genannt, Schäferhund, etc.

Eine fast vollkommen ausgelöschte Vergangenheit Brüssels liegt auf der Achse Kunstberg - Börse - Brouckère. 

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