spuren

Deutsche Spuren in Brüssel

Mit den Gedenkveranstaltungen zu "1914-1918" wird es für die Deutschen der heutigen Zeit ein Trost sein zu wissen, dass sich das Deutschland um das Jahr 1900 mit seiner modernen Industrie, seinem qualifizierten Handwerk und seinen Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Technik zu einer weltweit anerkannten Grossmacht gemausert hatte. Kein "Untergang des Abendlandes" dafür "moderne Dynamik", kein "Fin du siècle" dafür die "Neue Zeit".

Dennoch, festgefahren in Nationalismen und internationalen Strategien wurde die Situation für die Menschen des beginnenden neuen Jahrhunderts immer bedrückender.

Und wo stand Brüssel in dieser Zeit ? Eine Zeit, die geprägt war von Konflikten zwischen Frankreich, England und Deutschland. Mit dem Spaziergang "Bock-Boch-Bosch-Boche" wollen wir in der Brüsseler Altstadt auf Spurensuche gehen. Vieles ist Vergangenheit, vieles wurde vernichtet, und dennoch lässt sich einiges zurückfinden, wie z.B. ....

  • die Tavernen: Zum "Bayerischen Hof", "Zum Württemberger Hof", "Alt Düsseldorf";
  • die Strassen: Bayernstrasse, Kölner Platz, Rue de l'Allemagne, Impasse des Allemands, Taboraplatz, etc.;
  • die Vereine: wie Deutscher Club, Schillerverein, Schulverein, Gesangverein, Gesellenverein, Evang. Frauenverein (und natürlich auch ein Verband deutscher Vereine);
  • den Künstlern: Goethe, Schiller, Wagner, Beethoven F-X Hellner:
  • den Unternehmen: Deutsche Bank, Villeroy & Boch, Robert Bosch, AEG, Siemens;
  • den Persönlichkeiten: Hirsch, Maus, Orts, Bischoffsheim, Leopold I., Elisabeth in Bayern;
  • und es dürfen natürlich nicht fehlen: Bockbier und Pilsener, Berliner Luft, Boules de Berlin "Berliner" genannt, Schäferhund, etc.

Eine fast vollkommen ausgelöschte Vergangenheit Brüssels liegt auf der Achse Kunstberg - Börse - Brouckère. 

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